Intel nimmt «Internet der Dinge» ins Visier

Der weltgrößte Halbleiter-Hersteller Intel nimmt mit seinen neuen Chips Kurs auf das «Internet der Dinge». Das Unternehmen gab am späten Dienstag Details zu neuen Prozessoren der Baureihen Atom und Quark, die in verschiedensten Arten vernetzter Geräte eingebaut werden sollen.

Die Chips sollen Anfang 2014 auf den Markt kommen und in alles Mögliche von Fitness-Zubehör bis zu komplexer Medizintechnik integriert werden.

Damit treibt Intel seine Neuaufstellung voran: Der Branchenführer konzentrierte sich lange vor allem auf leistungsstarke Chips für Notebooks, Desktop-Rechner und Server.

Unterdessen kommen in Smartphones oder Tablet-Computern vor allem Prozessoren auf Basis von Technologien des britischen Chip-Entwicklers ARM zum Einsatz, die als besonders stromsparend gelten. Inzwischen arbeitet auch Intel unter Hochdruck an sparsameren Prozessoren.