Interpol warnt nach Massenausbrüchen vor Terrorangriffen

Interpol warnt nach dem Ausbruch von Hunderten Häftlingen unter anderem aus Gefängnissen in Irak, Pakistan und Libyen vor erhöhten Sicherheitsrisiken.

Die internationale Polizei mit Sitz in Lyon rief ihre 190 Mitglieder zur höchsten Wachsamkeit und Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus auf. Die Extremistenorganisation Al-Kaida hatte sich zu einigen der Massenbefreiungen der letzten Monate bekannt.

Die USA hatten bereits am Freitag wegen einer Drohung des Terrornetzwerks Al-Kaida eine weltweite Reisewarnung für ihre Bürger herausgegeben. Am Sonntag sollen US-Vertretungen in der muslimischen Welt geschlossen bleiben. Auch Deutschland und Großbritannien haben sich aus Sicherheitsgründen entschlossen, ihre Vertretungen im Jemen an diesem Sonntag und Montag nicht zu öffnen.