Irakische Soldaten töten im Kampf gegen IS versehentlich Verbündete

Die irakische Luftwaffe hat bei Bombenangriffen versehentlich Stellungen des Islamischen Staates (IS) mit Stützpunkten einer verbündeten Schiitenmiliz verwechselt. In der Nacht seien acht Kämpfer der vom Schiitenprediger Muktada al-Sadr gegründeten «Friedensbrigade» getötet worden, teilte ein Sicherheitsbeamter der Nachrichtenagentur dpa mit. 17 weitere Kämpfer seien verletzt worden. Die irakische Luftwaffe hatte IS-Stellungen nahe der Stadt Tikrit rund 160 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad angreifen wollen.