Iran sagt Teilnahme an Frankfurter Buchmesse wegen Rushdie ab

Iran hat seine geplante Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse wegen der Anwesenheit des britischen Schriftstellers Salman Rushdie abgesagt. Rushdie sei wegen seiner «Islam-beleidigenden Bücher» in der islamischen Welt verhasst, teilte das Kultusministerium in einer von iranischen Medien veröffentlichten Presseerklärung mit. Auch sein neues Buch richte sich indirekt gegen religiöse Werte und Überzeugungen, so das Kultusministerium. Rushdie ist als Gastredner bei der Auftakt-Pressekonferenz der Buchmesse am 13. Oktober angekündigt.