Irland will Steuerschlupfloch für US-Konzerne schließen

Irland will im international geführten Streit um ein riesiges Steuerschlupfloch einlenken. Ausländischen Unternehmen soll es künftig nicht mehr möglich sein, über ihre Aktivitäten in Irland erhebliche Steuersummen in den Heimatländern zu sparen, kündigte Finanzminister Michael Noonan einem Bericht der «Financial Times» zufolge an. In den Fokus war der US-Konzern Apple geraten. Der iPhone-Hersteller soll über Irland US-Steuern für Einnahmen in Höhe von 44 Milliarden US-Dollar gespart haben.