IS-Terrormiliz erschießt im Irak 300 Angehörige sunnitischer Stämme

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat in der westirakischen Provinz Al-Anbar rund 300 Gefangene sunnitischer Stämme ermordet. Ihnen sei vorgeworfen worden, mit den irakischen Sicherheitskräften zusammengearbeitet zu haben, hieß es heute aus Sicherheitsquellen. Die Opfer wurden demnach in dem Ort Al-Kaim an der Grenze zu Syrien erschossen. Mit den neuen Morden reagierten die IS-Extremisten auf eine Offensive, die Regierung und sunnitische Stammesmilizen gestern gegen den IS begonnen hat.