Islamistenangriff auf Universität in Kenia: Blutbad mit 150 Toten

Beim bisher blutigsten Angriff somalischer Islamisten auf kenianischem Boden sind gestern 147 überwiegend junge Menschen ums Leben gekommen. Schwer bewaffnete Männer stürmten eine Universität in der Stadt Garissa im Südosten des Landes und richteten ein Blutbad unter den Studenten an. Anschließend verschanzten sie sich mit Geiseln in einem Wohnheim auf dem Campus. Erst viele Stunden später gelang es Sicherheitskräften, das Drama zu beenden. Unter den Opfern sind nach Angaben des Innenministeriums auch die vier Täter. Zu der Tat bekannte sich die Islamistenmiliz Al-Shabaab aus dem Nachbarland Somalia.