Mindestens 30 Tote bei mutmaßlichem IS-Anschlag im türkischen Suruc

In der Türkei sind beim schwersten Terroranschlag seit mehr als zwei Jahren mindestens 30 Menschen getötet worden. Rund 100 weitere wurden verletzt. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte in Ankara, es gebe nach ersten Erkenntnissen Hinweise auf einen Selbstmordanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat. Der Täter sei jedoch noch nicht identifiziert worden. Der Sprengsatz explodierte im Garten eines Kulturzentrums in der Grenzstadt Suruc. Rund 300 Jugendliche hätten an dem Treffen teilgenommen. Sie wollten ins benachbarte Kobane nach Syrien reisen, um dort Hilfe zu leisten.