Türkischer Ministerpräsident: Explosionen in Diyarbakir «Sabotage»

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat die tödlichen Explosionen in der Kurden-Metropole Diyarbakir kurz vor der Parlamentswahl als «Angriff auf die Demokratie» verurteilt. Die Ermittlungen gingen weiter, es handele sich um «Sabotage», sagte Davutoglu in der Nacht im Sender Star TV. Gestern waren bei einer Massenveranstaltung der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP durch zwei Explosionen zwei Menschen getötet worden. Teilnehmer an der Veranstaltung gehen von einem Bombenanschlag aus. Morgen wählen die Türken ein neues Parlament.