Italienischer Bürgermeister beschenkt Verkehrssünder

Zu Weihnachten hat der Bürgermeister der italienischen Stadt Padua Verkehrssündern ein Geschenk gemacht. 122 000 registrierte Verkehrsverstöße auf der städtischen Ringstraße werden nicht geahndet, berichtet eine Lokalzeitung. An der Straße waren erst im November Kameras zur Geschwindigkeitskontrolle installiert worden. Die Zeit bis zum 31. Dezember soll als zweimonatige Probezeit betrachtet werden. Kritik kam vom Steuerzahlerbund, demzufolge dadurch mindestens fünf Millionen Euro an Einnahmen verloren gingen.