Japan hält trotz Fukushima-Katastrophe vorerst an Atomenergie fest

Ungeachtet der Atomkatastrophe von Fukushima will Japan vorerst an der Kernergie festhalten. Die laufenden Beratungen eines mit der Ausarbeitung eines langfristigen Energieplans befassten Regierungsausschusses steuerten auf die Erkenntnis zu, dass Atomenergie eine wichtige Stromquelle sei und weiter genutzt werden sollte, sagte Industrieminister Toshimitsu Motegi. Das Kabinett will im Januar darüber beschließen. Ministerpräsident Shinzo Abe hatte deutlich gemacht, den von der Vorgängerregierung anvisierten Atomausstieg für hinfällig zu erklären.