Japan setzt auch künftig auf Atomstrom

Japan setzt ungeachtet der Atomkatastrophe in Fukushima von vor vier Jahren auch in Zukunft auf Atomenergie. Ein vom Industrieministerium erwogener Energiemix sieht für das Jahr 2030 einen Anteil von Atomstrom von etwa 21 bis 22 Prozent vor, wie die japanische Wirtschaftszeitung «Nikkei» berichtet. Noch sind zwar alle 48 Reaktoren des Landes infolge der Atomkatastrophe in Fukushima zu verschärften Sicherheitsprüfungen abgeschaltet. Doch die rechtskonservative Regierung will trotz breiten Widerstands in der Bevölkerung in Kürze die ersten Meiler wieder hochfahren.