Japans Regierungschef brüskiert Peking und Seoul mit Schrein-Besuch

Mit einem Besuch des umstrittenen Yasukuni-Schreins für die Kriegstoten hat Japans Ministerpräsident Shinzo Abe die Nachbarstaaten China und Südkorea brüskiert. Als erster japanischer Regierungschef seit 2006 betete der rechtskonservative Politiker in dem Heiligtum, das auch verurteilte Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkrieges ehrt. Abes Geste fällt mit den erhöhten Spannungen zwischen Tokio und Peking wegen des Streits um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer zusammen.