Jetzt mehr als 300 Opfer der Schiffstragödie vor Lampedusa geborgen

Die Zahl der geborgenen Opfer der Schiffstragödie vor Lampedusa ist inzwischen auf 302 gestiegen. Am sechsten Tag nach dem Untergang des Flüchtlingsbootes bargen Taucher vier weitere Leichen, teilten die italienischen Behörden mit. Die Bilanz ist noch immer nicht endgültig, es wird weiterhin nach Toten gesucht. Italiens Regierungschef Enrico Letta kündigte an, dass es für die Opfer der Katastrophe ein Staatsbegräbnis geben wird. Er hatte die Insel heute gemeinsam mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso besucht.