Juncker erwartet keine rasche Umverteilung von Flüchtlingen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erwartet keine rasche Umverteilung von Flüchtlingen in der EU. Er sei da nicht übermäßig optimistisch, dass ihnen das gelinge, sagte er am zweiten Tag des EU-Gipfels in Brüssel. Die EU-Staaten hatten im September die Verteilung von insgesamt 160 000 Asylbewerbern in Europa vereinbart, allerdings geht das in der Praxis kaum voran. Vor allem die ost- und mitteleuropäischen Staaten sind dagegen. Erst 232 Flüchtlinge sind bisher aus Italien und Griechenland in andere EU-Länder gebracht worden.