Juncker fordert zügige Absprachen mit der Türkei

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat zur Eindämmung des Flüchtlingsandrangs eine zügige Umsetzung des Aktionsplans mit der Türkei angemahnt. Die Türkei brauche drei Milliarden Euro und sei im Gegenzug bereit, die Flüchtlinge im Land zu halten, sagte Juncker vor dem Europaparlament. Jetzt seien dringend konkrete Absprachen nötig. Es sei nicht die Zeit, die türkische Regierung auf Verstöße gegen Menschenrechte hinzuweisen. Juncker warnte vor einer humanitären Katastrophe und kritisierte die EU-Regierungen, ihre Verpflichtungen nicht einzuhalten.