Juni löst nassen Mai ab: Im Süden und Osten noch Regen

Der Mai ist nass und regnerisch zu Ende gegangen - von einem Wonnemonat sprechen die Meteorologen nicht gerade. Der Monat war mit einer Abweichung von -0,4 Grad etwas zu kühl.

Alle die, die Regen messen, seien aber voll auf ihre Kosten gekommen, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag. In Schmalkalden in Thüringen gab es mit 247 Liter pro Quadratmeter den «relativ meisten Regen», das seien 360 Prozent des Normalwertes von 69 Litern.

Tief «Frederik» brachte von Freitag- bis Samstagmorgen noch reichlich Regen vor allem nach Süddeutschland. Südlich einer Linie zwischen Karlsruhe und Berchtesgaden hätten die meisten Messstationen innerhalb von 24 Stunden mehr als die Hälfte ihres Monatssolls erreicht. In Münstertal im Schwarzwald gingen 93 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. «Dass es am Alpenrand erneut 50 bis 75 Liter geregnet hat, ist da kaum noch erwähnenswert», hieß es in einer DWD-Mitteilung.

Auch der Juni, der Monat des Sonnenhöchststandes, kommt nur langsam im Schwung. Zwar lockern die Wolken zunehmend auf, doch der Sonntag bringt erneut Regenfälle in den Süden und Osten Deutschlands. Vor allem an den Alpen kann es nochmals kräftig regnen. Im Nordwesten und Westen gibt es zwar längere sonnige Abschnitte, mit bis zu 19 Grad werden «aber keine dem Sommer adäquaten Temperaturen» erreicht, so der DWD. Die 20 Grad werden wohl erst am Dienstag geknackt, an dem es weitgehend heiter und trocken werden soll.