Juso-Bundeskongress beginnt mit Kritik an großer Koalition

Bundesvorsitzende Sascha Vogt hat die geplante große Koalition im Bund gegen Kritik des SPD-Parteinachwuchses verteidigt. Er sei für sich zu der Entscheidung gekommen, den Koalitionsvertrag nicht abzulehnen, sagte er zum Beginn des Juso-Bundeskongresses in Nürnberg. Gut die Hälfte der Juso-Landesverbände lehnt eine große Koalition dagegen ab. «Der vorliegende Vertrag zeigt, dass mit dieser Union kein Politikwechsel möglich ist. Deshalb können wir ihm nicht zustimmen», heißt es in einem Antrag, den acht Landesverbände unterstützen.