Justizministerin Merk verteidigt spätes Eingreifen im Fall Mollath

Bayerns Justizministerin Beate Merk hat ihr spätes Handeln im Fall Gustl Mollath erneut verteidigt. Sie habe erst aktiv werden und ein neues Verfahren fordern können, als es einen tatsächlichen Wiederaufnahmegrund gegeben habe. Das sagte Merk im ZDF. Das sei erst im November vergangenen Jahres der Fall gewesen - bis dahin habe sie das rechtskräftige Urteil akzeptieren müssen. Koalitionspolitiker werfen der Justizministerin vor, die Brisanz des Falls zu spät erkannt zu haben.