Kabinett beschließt Mietpreisbremse - Makler wollen klagen

Das Bundeskabinett hat nach langer Diskussion die Mietpreisbremse beschlossen. Bei Neuvermietungen soll die Miete um höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete steigen dürfen. Ausgenommen werden Neubauten. Makler sollen ab 2015 von dem bezahlt werden, der ihn bestellt - bisher tragen meist die Mieter bei Vertragsabschluss die Kosten. Dagegen läuft die Branche Sturm: Die Makler wollen Verfassungsbeschwerde einlegen. Sie fürchten um ihre Aufträge, weil Vermieter aus Kostengründen die Wohnungsvermittlung selbst übernehmen könnten.