Bericht: IS-Terrormiliz bringt im Irak mehr als 300 Jesiden um

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat unbestätigten Berichten zufolge im Irak mehr als 300 Jesiden umgebracht. Sie seien am Freitag in der Nähe der nordirakischen Stadt Mosul getötet worden. Das berichtet die irakische Nachrichtenseite Schafak unter Berufung auf die jesidische Fortschrittspartei. Der IS hatte im vergangenen August das vor allem von Jesiden bewohnte Sindschar-Gebirge im Nordirak überrannt und Tausende Menschen in seine Gewalt gebracht. Geflohene Frauen berichten Human Rights Watch von Vergewaltigungen, Misshandlungen, Zwangsehen und Zwangsübertritten zum Islam.