Kampf gegen IS: Im Westirak droht humanitäre Katastrophe

Nach dem Beginn einer irakischen Offensive auf die Terrormiliz Islamischer Staat im Westen des Landes warnen Helfer vor einer humanitären Katastrophe. In der vom IS gehaltenen Stadt Falludscha etwa 70 Kilometer westlich von Bagdad seien rund 50 000 Zivilisten eingeschlossen und befänden sich in einer «extremen Notlage», sagte eine lokale Sprecherin des Norwegischen Flüchtlingsrates. Eine Flucht sei nur unter großer Gefahr und ausschließlich nachts möglich. Es gebe Berichte, dass IS-Kämpfer Flüchtlinge attackierten, damit sie die Stadt nicht verließen.