Kampf gegen Steuerbetrug: Länder verpflichten sich zu Datenaustausch

Die internationale Staatengemeinschaft zieht im Kampf gegen weltweiten Steuerbetrug an einem Strang. Mindestens 50 Länder unterzeichnen heute in Berlin ein Abkommen über einen automatischen Informationsaustausch in Steuerfragen. Mit den globalen Standards werden Banken und andere Finanzinstitute verpflichtet, Informationen etwa über Zinsen, Dividenden, Guthaben auf Konten oder Erlöse aus dem Verkauf von Finanzvermögen zu melden. Dies tritt ein, wenn der Begünstigte im Ausland lebt. Von September 2017 an können Länder diese Daten untereinander austauschen.