NPD-Verbot: Länder wollen erbetenes Material später liefern

Die Länder wollen das vom Bundesverfassungsgericht erbetene weitere Material zum NPD-Verbotsantrag bis Ende August in Karlsruhe einreichen und damit zwei Monate später als bislang geplant. Das teilte das Gericht auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Im Verbotsverfahren hatte Richter Peter Müller die Länder dazu angeregt, ihren Sachvortrag zum aggressiven und antidemokratischen Auftreten der rechtsextremen Partei in zwei Punkten zu ergänzen. Eine Frist hatte Müller hierzu nicht gesetzt.