Kartellamt erzielt ersten Erfolg im Streit um Fernwärmepreise

In seinem Kampf gegen möglicherweise überhöhte Fernwärmepreise in zahlreichen deutschen Wärmeversorgungsgebieten hat das Bundeskartellamt einen ersten Erfolg erzielt. Die Wettbewerbsbehörde einigte sich mit den Stadtwerken Leipzig auf eine Senkung der Fernwärmepreise im Volumen von mehr als 8 Millionen Euro jährlich zum Jahreswechsel. Da die Absenkung für eine Laufzeit von fünf Jahren gilt, liegt das Gesamtvolumen der Preissenkung bei über 40 Millionen Euro. Die Verbraucher in Leipzig würden unmittelbar von günstigeren Wärmepreisen profitieren, so Kartellamtschef Andreas Mundt.