Kater stirbt in Tierklinik: Besitzer muss trotzdem zahlen

Ein Mann muss die Behandlung seines Katers Gizmo in einer Tierklinik bezahlen, obwohl die Katze gestorben ist. Das hat das Amtsgericht Hannover entschieden. Die Dokumentation lege nicht nahe, dass es einen Behandlungs- oder Diagnosefehler gegeben habe, heißt es zur Begründung. Der Tierbesitzer hatte den Kater 2011 in die Tierärztliche Hochschule Hannover gebracht, weil er kaum noch fraß und trank. Die Ärzte behandelten das Tier, trotzdem starb Gizmo. Eine Obduktion ergab eine noch unbekannte Herzerkrankung. Diese hätte die Klinik feststellen und behandeln müssen, argumentierte der Besitzer.