Kein echtes Winterwetter in Sicht

Der Winter lässt auch im neuen Jahr auf sich warten. In den kommenden Tagen bleibt das Wetter in weiten Teilen Deutschlands regnerisch und bewölkt, wie Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach sagte.

Kein echtes Winterwetter in Sicht
Felix Kästle Kein echtes Winterwetter in Sicht

«Für die Jahreszeit ist es im Vergleich zu anderen Jahren deutlich zu warm.»

Normal seien Werte zwischen null und drei Grad. «Am Donnerstag steigen die Temperaturen im Westen sogar noch auf zwölf Grad.» Nur in den Höhenlagen der östlichen Mittelgebirge und in Bayern könnte es mit Werten um den Gefrierpunkt deutlich kälter werden. Im Westen und Südwesten sind auch kurze Gewitter nicht ausgeschlossen.

Auch Freitag bleibt es regnerisch und bewölkt. Nur im Osten und an den Alpen sind nach Angaben des Meteorologen ein paar Auflockerungen möglich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen vier Grad im Südosten und zwölf Grad am Oberrhein. In der Nacht zu Samstag lässt der Regen nach und die Temperaturen sinken auf sieben bis null Grad ab. Vereinzelt besteht Glättegefahr.

Der Samstag beginnt überwiegend trocken. Später ist im Südwesten und Westen Regen möglich. In der Nacht zu Sonntag sinkt die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen und im Süden Deutschlands auf 600 bis 800 Meter. Mittelfristig könnte das Wetter in den nächsten Wochen dann in ganz Deutschland winterlich werden. Die Prognosen seien jedoch noch sehr vage: «Es gibt für die Freunde des Winters aber Hoffnung.»