Kein Edelmetall für DSV-Langläufer zum WM-Auftakt

Die deutschen Langläufer haben zum Auftakt der 50. nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Falun wie erwartet eine Medaille verpasst.

Kein Edelmetall für DSV-Langläufer zum WM-Auftakt
Hendrik Schmidt Kein Edelmetall für DSV-Langläufer zum WM-Auftakt

Im Klassik-Sprint war für Sandra Ringwald und Denise Herrmann bei den Damen sowie Tim Tscharnke und Sebastian Eisenlauer schon im Viertelfinale Endstation. Hanna Kolb, Victoria Carl und Thomas Bing waren bereits in der Qualifikation gescheitert.

«Ich habe mir mehr Hoffnungen gemacht», räumte Herrmann ein. Die Olympia-Dritte mit der Staffel landete in ihrem Lauf nur auf Rang vier. «Ich war vor dem zweiten Anstieg blitzeblau und habe da zu viele Meter bekommen. Die Lücke konnte ich dann nicht mehr zufahren», berichtete die 26 Jahre alte Oberwiesenthalerin und räumte ein: «Mir fehlt die Lockerheit, ich verkrampfe zu schnell.»

Besser schlug sich Ringwald, die erst nachträglich für die Titelkämpfe nominiert worden war. «Ich bin durch die Hintertür zur WM gekommen und aufrechten Ganges durch die Vordertür rausgegangen», bilanzierte sie. Pech hatte Eisenlauer, der nach einer Behinderung durch den Amerikaner Andrew Newell chancenlos war. Einen ganz schwachen Auftritt lieferte Tscharnke ab, der in seinem Viertelfinale abgeschlagen mit 13,35 Sekunden Rückstand als Letzter ins Ziel kam.