Kein Winter in Sicht

Kein Winter, nirgends. Auch über Silvester und Neujahr kann der Deutsche Wetterdienst keine Hoffnung auf Schnee machen.

Kein Winter in Sicht
Sebastian Kahnert Kein Winter in Sicht

Wer in den Ferien Ski- oder Schlittenfahren möchte, muss weit fahren. Der Jahreszeit zum Trotz ist keine Änderung der Großwetterlage in Sicht, wie Diplom-Meteorologe Jens Hoffmann am Montag in Offenbach sagte.

Mit dem Jahreswechsel ändert sich auch die Namensgebung für Hochs und Tiefs. 2014 bekommen Tiefs weibliche und Hochs männliche Namen. Das hätte Anlass zur Hoffnung geben können, scherzte Hoffmann: «Nachdem die Männer im Dezember 2013 zwar für reichlich Schlagzeilen in puncto Sturm, Föhn, Regen und hohe Temperaturen gesorgt, dafür auf dem Sektor Winter kaum Punkte erzielt haben, könnten es die Mädels ja jetzt besser machen - denkste, Pustekuchen.»

Der Blick auf die Wetterkarte zeigt nämlich: Die Atmosphäre macht nicht die geringsten Anstalten, sich zu ändern. «So ist die Geschichte der nächsten Tage relativ schnell erzählt», bedauert der Meteorologe: Auf dem Atlantik entstehen weiterhin Tiefdruckgebiete. Dadurch wird milde Luft herangeführt. Die Temperatur liegt manchmal sogar im zweistelligen Bereich. Dabei fällt immer mal wieder Regen.