Keine Einigung auf neue Übergangsregierung in Tunesien

Die Gespräche über die Bildung einer neuen Übergangsregierung in Tunesien sind vorerst gescheitert. Wie die vermittelnde Gewerkschaft UGTT mitteilte, konnten sich die Parteien im Rahmen des «Nationalen Dialogs» nicht auf einen neuen Ministerpräsidenten einigen. Es werde nun erst einmal weitere Sondierungsrunden geben. Auslöser der jüngsten politischen Krise in Tunesien war der Mord an dem Oppositionspolitiker Mohamed Brahmi Ende Juli.