Keine gemeinsame Pk: Erst spricht Hamilton, dann Rosberg

Zum nächsten verbalen Schlagabtausch zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg wird es beim Vorspiel zum Großen Preis von Bahrain zunächst nicht kommen.

Keine gemeinsame Pk: Erst spricht Hamilton, dann Rosberg
Diego Azubel Keine gemeinsame Pk: Erst spricht Hamilton, dann Rosberg

Titelverteidiger und Vorjahressieger Hamilton wurde vom Internationalen Automobilverband FIA für die offizielle Pressekonferenz am Donnerstag zum vierten WM-Lauf berufen.

Rosberg wird rund anderthalb Stunden später im Motorhome vom gemeinsamen Formel-1-Rennstall Mercedes Rede und Antwort nach den neuerlichen Vorwürfen stehen. Der Wiesbadener hatte überdies auch schon klargestellt, dass er nach den Vorkommnissen und dem klärenden Gespräch mit dem Team nach dem Rennen auch keinen Grund für ein Vier-Augen-Gespräch mit Hamilton sieht.

Am Sonntag hatte Rosberg in der Pk in China Hamilton unterstellt, dass dieser mit Absicht langsamer an der Spitze gefahren sei. Rosberg, der den Briten aber auch nicht überholen konnte, drohte dadurch auch den zweiten Platz an den drittplatzieren Sebastian Vettel im Ferrari zu verlieren. Hamilton legte anschließend nach und meinte, Rosberg fehle es wohl am nötigen Ehrgeiz.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff versicherte nun: «In einem engen Wettkampf ist es normal, dass die Emotionen hochkochen - daran möchten wir nichts ändern.» In der WM-Wertung führt Hamilton mit 68 Punkten vor Vettel (55) und Rosberg (51).