Kenia will 600 000 Flüchtlinge loswerden und erntet harsche Kritik

Die kenianische Regierung hat die Schließung von zwei Flüchtlingslagern mit rund 600 000 Menschen angekündigt und harsche Kritik dafür geerntet. Kenias Regierung hatte die Schließung der Lager Dadaab und Kakuma «aus Sicherheitsgründen» angekündigt. Die Regierung habe Angst vor Aktivitäten der somalischen Terrorgruppe Al-Shabaab in den Lagern, hieß es in einer Mitteilung aus dem Innenministerium. Das ostafrikanische Land ist Zufluchtsort Hunderttausender Menschen aus benachbarten Krisenstaaten.