Kerry setzt Nahost-Mission fort

US-Außenminister John Kerry hat seine Pendeldiplomatie für einen Nahost-Frieden trotz deutlicher Misstöne fortgesetzt. Während über Inhalt und Stand der Friedensgespräche auch heute kaum etwas an die Öffentlichkeit gelangte, überzogen sich Israelis und Palästinenser gegenseitig mit Vorwürfen. Zudem kritisierte der oppositionelle US-Senator John McCain bei einem Israel-Besuch Kerrys Strategie und äußerte Verständnis für Israels Sorgen. In Ramallah demonstrierten unterdessen Palästinenser gegen die US-Vermittlung und skandierten: «Kerry go home».