Kieler Polizei: Auch kleinkriminelle Flüchtlinge werden verfolgt

Die Kieler Polizei hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie verfolge Flüchtlinge bei einfachen Straftaten nicht strafrechtlich. «Diese Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage und ist falsch», sagte Polizeidirektor Thomas Bauchrowitz In jedem Einzelfall sei eine Strafanzeige erstattet worden. Der Polizeichef reagierte damit auf Kritik an einer vorläufigen Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft vom Oktober 2015, Ersttäter bei einfachem Ladendiebstahl oder Sachbeschädigung nicht erkennungsdienstlich zu behandeln, wenn die Identität des Flüchtlings nicht klar ist.