Kirchen in Niger wegen «Charlie»-Karikaturen in Brand gesteckt

Bei Protesten gegen «Charlie Hebdo» ist es im zentralafrikanischen Staat Niger zu schweren Ausschreitungen gekommen. In der Hauptstadt Niamey wurden nach Augenzeugenberichten mindestens sieben Kirchen angezündet. In einem der Gotteshäuser sei ein Toter gefunden worden. Die Polizei setzte Tränengas gegen die Angreifer ein. Die französische Botschaft rief ihre Landsleute auf, zu Hause zu bleiben. Die Gewalt richtet sich gegen die Mohammed-Karikatur auf dem jüngsten Titelblatt von «Charlie Hebdo».