Wer überzeugt beim Bachmann-Preis?

Mit dem österreichischen Autor Peter Truschner ist das Wettlesen um den 39. Ingeborg-Bachmann-Preis am Freitag in die zweite Runde gestartet.

Wer überzeugt beim Bachmann-Preis?
Jens Kalaene Wer überzeugt beim Bachmann-Preis?

Für seinen Text «RTL-Reptil» erntete der in Klagenfurt geborene Autor durchwachsene Kritik: Der Jury-Vorsitzende Hubert Winkels sah beispielsweise große Unsicherheit beim Autor und Unstimmigkeit in der Erzählstruktur.

Weitere Autoren am Freitag sind die Wiener Hörspielregisseurin Falkner, der Deutsche Tim Krohn und die Schweizerin Monique Schwitter. Den Abschluss bildet die Lesung der «Welt»-Redakteurin Ronja von Rönne. Ihre Einladung zum Bachmann-Preis war auch kritisiert worden, nachdem einer ihrer Texte mit dem Titel «Warum mich der Feminismus anekelt» eine heftige Netzdebatte ausgelöst hatte.

Insgesamt treten bei dem Wettbewerb um den prestigeträchtigen Bachmann-Preis 14 Autoren mit unveröffentlichten Texten vor die Jury. Die Preise der 39. «Tage der deutschsprachigen Literatur» werden am Sonntag (5. Juli) verliehen. Der Hauptpreis ist nach der österreichischen Autorin Ingeborg Bachmann (1926-1973) benannt und mit 25 000 Euro dotiert.