Kleinkind ist laut Charité an Masern gestorben

Berliner Uniklinikum Charité hat den Tod eines Kleinkinds durch Masern bestätigt. Der vorläufige Obduktionsbericht liege jetzt vor, teilte die Klinik mit. Bei dem Kind habe eine Erkrankung vorgelegen, die ohne die Masern nicht zum Tode geführt hätte, hieß es darin. Gestern hatte die Charité mitgeteilt, die Todesursache sei noch nicht endgültig geklärt. Der Fall und eine Masern-Welle in Berlin mit bislang mehr als 570 Erkrankten haben eine Debatte um die Impfpflicht ausgelöst.