Kleve kämpft gegen das Kleingeld

Viele Einzelhändler in der niederrheinischen Stadt Kleve haben genug vom Kleingeld. Ab heute wollen sie Ein- und Zwei-Cent-Münzen aus ihren Kassen verbannen.

Kleve kämpft gegen das Kleingeld
Rolf Vennenbernd Kleve kämpft gegen das Kleingeld

Stattdessen soll die Endsumme auf dem Kassenbon auf Fünf-Cent-Beträge auf- oder abgerundet werden. Die Abwicklung der Zahlvorgänge mit Kleingeld sei inzwischen einfach zu teuer geworden, hieß es beim Klever City Netzwerk.

Vorbild sind die benachbarten Niederlande, wo das Auf- und Abrunden schon seit Jahren üblich ist. In Deutschland ist Kleve nach Informationen des Handelsverbandes Deutschland (HDE) «die erste Stadt, die so etwas macht». Die Teilnahme an der Aktion ist sowohl für Händler als auch für die Verbraucher freiwillig.