Klinik: Zwei Jahre nach Ehec weniger Langzeitfolgen bei Patienten

Rund zwei Jahre nach der Ehec-Epidemie in Deutschland leiden immer weniger frühere Patienten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf an Spätfolgen. Bei der diesjährigen Untersuchung von 73 Menschen, bei denen einst die schwere Ehec-Verlaufsform hämolytisch-urämisches Syndrom (Hus) diagnostiziert wurde, hatten nur noch sechs Prozent einen erhöhten Kreatininwert im Blut. Er ist für die Mediziner ein ganz wichtiges Signal für die Funktionsfähigkeit der Niere. 2012 hatten noch 14 Prozent einen erhöhten Wert.