Koalition bessert beim Gesetzentwurf zur Frauenquote nach

Die große Koalition hat den Gesetzentwurf für eine Frauenquote in Führungspositionen nach Kritik juristischer Gutachter geändert. CDU/CSU und SPD einigten sich darauf, das bisher angestrebte Ziel zu streichen, alle Führungsgremien im öffentlichen Dienst zu jeweils 50 Prozent mit Männern und Frauen zu besetzen. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Carola Reimann erklärte, man habe einige Paragrafen konkretisiert, das generelle Ziel der Parität bleibe aber. Der Bundestag stimmt an diesem Freitag über den Gesetzentwurf ab.