Koalition einigt sich beim Prostitutionsgesetz

Nach monatelangem Koalitionsstreit um das geplante Prostitutionsgesetz haben CDU/CSU und SPD einen Kompromiss gefunden. Die wesentlichen Streitpunkte seien beigelegt, verkündete der frauenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, heute in Berlin. Familienministerin Manuela Schwesig begrüßte die Einigung. Das lange geplante Gesetz soll Prostituierte in Deutschland besser schützen - etwa durch regelmäßige Beratungstermine und die Einführung einer Kondompflicht.