Koch weckt Medaillenhoffnung - Frauen-Staffel im Finale

Langbahn-Europameister Marco Koch hat bei der Kurzbahn-WM in Doha Hoffnung auf eine Medaille geweckt. Der Brustschwimmer schlug im Vorlauf über 200 Meter nach 2:04,20 Minuten an und kam damit als Gesamtvierter aller Vorläufe sicher weiter.

Koch weckt Medaillenhoffnung - Frauen-Staffel im Finale
Ali Haider Koch weckt Medaillenhoffnung - Frauen-Staffel im Finale

Ebenfalls im Endlauf steht Lagenschwimmer Philip Heintz über 200 Meter. 1:54,31 Minuten bedeuteten Platz sieben aller Vorläufe. Über 4 x 100 Meter Freistil schwammen Anna Stephanie Dietterle, Annika Bruhn, Marlene Hüther und Daniela Schreiber als Achte in 3:35,35 Minuten in den Endlauf.

«Ich wollte ins Finale, mal schauen, was da noch geht», sagte Koch, den in Katar die Auswirkungen eines Höhentrainingslager bremsen. «Wir haben es mit der Höhe versucht. Ich komme damit noch nicht zurecht», sagte der 24-Jährige dem Fachportal «swim.de». «Vor einem Wettkampf werde ich das nicht mehr machen. Vielleicht als Aufbau am Anfang des Jahres aber nicht vor dem Wettkampf.» Die beste Zeit schwamm am Freitag der ungarische Olympiasieger Dániel Gyurta in 2:03,64.

Schnellster über 200 Meter Lagen war in 1:52,92 Minuten US-Star Ryan Lochte. Heintz hielt sich wacker. «Es war sehr gut und nur knapp langsamer als meine Bestzeit. Die will ich im Finale angreifen», sagte der Kurzbahn-Europameister.

Rückenschwimmer Christian Diener qualifizierte sich für das Halbfinale über 50 Meter. Nach seinem fünften Platz über die doppelte Distanz schlug der 21-Jährige nach 23,70 Sekunden als insgesamt Elfter an. «Das war in Ordnung. Da ist noch Spiel nach oben», erklärte Diener.

Andere Starter des Deutschen Schwimm-Verbandes hatten in den Vorläufen weniger Erfolg. Jenny Mensing über 200 Meter Rücken in 2:05,47 Minuten als 14. verfehlte ebenso das Finale wie über 400 Meter Freistil Clemens Rapp (3:41,90/13. Platz) und Florian Vogel (3:42;76/19.). Bei den Frauen waren 4:03,59 von Sarah Köhler und 4:08,15 Minuten von Leonie Beck erwartungsgemäß zu wenig für ein Finalticket.

Über 50 Meter Schmetterling reichte es für den WM-Debütanten Alexander Kunert nach 23,76 Sekunden und Rang 39 erwartungsgemäß nicht für das Halbfinale. Vanessa Grimberg fehlte in 1:06,14 Minuten nur eine Hundertstelsekunde, um beim Ausschwimmen um den letzten Halbfinalplatz dabei zu sein. «Das gibt's doch gar nicht», haderte Grimberg. «Aber das war eine super Bestzeit, ich war noch mal knapp vier Zehntel schneller als bei den deutschen Meisterschaften in Wuppertal.»