Mahnwache für Opfer illegaler Autorennen

Nach dem Tod eines Radfahrers, der vermutlich Opfer eines illegalen Autorennens wurde, wollen sich heute in Köln Trauernde zu einer Mahnwache an der Unfallstelle treffen. «Es soll ein stiller Protest sein, als Zeichen, dass wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen wollen», sagte Bezirksbürgermeister Andreas Hupke, der die Mahnwache mitinitiiert hat. Der 26 Jahre alte Radler war am Freitag vom Wagen eines Mannes erfasst worden, der sich nach Zeugenangaben zuvor ein Rennen mit einem anderen Autofahrer geliefert hatte.