Kolumbianische Regierung und Farc schließen Waffenstillstand

Nach über 50 Jahren Bürgerkrieg haben die kolumbianische Regierung und die linke Guerillaorganisation Farc einen Waffenstillstand geschlossen.

Kolumbianische Regierung und Farc schließen Waffenstillstand
Christian Escobar Mora Kolumbianische Regierung und Farc schließen Waffenstillstand

Unterhändler beider Seiten unterzeichneten im Beisein von Präsident Juan Manuel Santos und Farc-Chef Rodrigo Londoño alias «Timochenko» das Abkommen in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Die Rebellen verpflichteten sich, die Waffen niederzulegen und künftig mit politischen Mitteln für ihre Ziele zu kämpfen.

Der Waffenstillstand gilt als Voraussetzung für einen Friedensvertrag, über den beide Seiten seit Ende 2012 verhandeln. Im Bürgerkrieg zwischen linken Guerillagruppen, rechten Paramilitärs und den Streitkräften kamen in dem südamerikanischen Land seit Anfang der 1960er Jahre rund 220 000 Menschen ums Leben.