Kolumbiens Militär schreitet gegen gewalttätige Proteste ein

Die kolumbianische Regierung hat nach schweren Zwischenfällen bei Bauernprotesten den Einsatz des Militärs in Bogotá angeordnet. Gestern waren dort bei Demonstrationen zwei Menschen umgekommen und weitere 196 verletzt worden, unter ihnen 37 Polizisten. In anderen Ortschaften wurden zwei weitere Menschen getötet. Staatschef Juan Manuel Santos erklärte am Freitag in einer Fernsehansprache, das Militär werde die öffentliche Sicherheit in der Hauptstadt gewährleisten.