Kolumbiens Präsident räumt Niederlage bei Friedensreferendum ein

Nach der Ablehnung des Friedensvertrags mit der linken Guerillaorganisation Farc hat der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos seine Niederlage eingeräumt. «Ich bin der erste, der das Ergebnis anerkennt», sagte der Staatschef nach der Volksabstimmung, bei der eine knappe Mehrheit gegen das Abkommen gestimmt hatte. Santos hatte den Friedensprozess in das Zentrum seiner Präsidentschaft gestellt. «Ich gebe nicht auf. Ich werde mich bis zum letzten Tag meiner Amtszeit um den Frieden bemühen», sagte er. Der Waffenstillstand mit den Farc bleibe zunächst in Kraft.