Kolumbiens Präsident will Nobelpreisgeld an Opfer spenden

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos will das Nobelpreisgeld den Opfern des Bürgerkriegs in seinem Land spenden. «Der Friedensnobelpreis gehört den Kolumbianern, vor allem jenen, die im Krieg gelitten haben», schrieb der Staatschef auf Twitter. Am Freitag war Santos für seine Bemühungen um einen Frieden mit der Guerillaorganisation Farc der Friedensnobelpreis zuerkannt worden. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von umgerechnet rund 830 000 Euro dotiert.