Kongress will gegen Hassattacken im Netz mobilisieren

Wie kann man Cybermobbing besser bekämpfen? Inwieweit sind Eltern, Lehrer und auch Unternehmen gefordert? Diese und andere Fragen wollen Pädagogen, Wissenschaftler, Juristen, Politiker und Unternehmer auf dem 2. Cybermobbing Kongress in Berlin erörtern.

Erwartet werden etwa 150 Teilnehmer. Veranstaltet wird das Treffen von dem 2011 in Karlsruhe gegründeten Bündnis gegen Cybermobbing. «Durch die Anonymität im Internet hat sich Cybermobbing in den vergangenen Jahren wie ein Virus verbreitet», sagte Uwe Leest, Vorstandsvorsitzender beim Bündnis gegen Cybermobbing. Fast jeder fünfte Jugendliche hat bereits unter Hassattacken im Netz gelitten, wie 2015 eine weltweite Online-Studie des Mobilfunkanbieters Vodafone und des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab. Doch laut Leest sind nicht nur Jugendliche, sondern längst auch Erwachsene betroffen.