«Krautreporter» ist online

Das Online-Magazin «Krautreporter» ist wie geplant am Freitag an den Start gegangen. Zum Auftakt wurden 16 Beiträge ins Netz gestellt.

«Krautreporter» ist online
Britta Pedersen «Krautreporter» ist online

«Thematisch ist die Bandbreite groß», sagte Geschäftsführer Sebastian Esser. Es geht etwa um Zensur in autoritären Staaten, die Marktmacht der Supermarktkette Edeka oder einen Krankenpfleger im Ebola-Einsatz. «Ab heute sollen unter der Woche jeden Tag drei bis vier Beiträge erscheinen», sagte Esser.

Hinter dem Projekt stehen 30 Journalisten, darunter der Medienkritiker Stefan Niggemeier, der Fernsehjournalist Richard Gutjahr und der Blogger Thomas Wiegold. Mitte der Woche war noch unklar, ob die Krautreporter den selbst gesetzten Starttermin würden einhalten können, weil die Software noch nicht ganz fertig war.

Das Online-Magazin ist werbefrei und hat keine Bezahlschranke. Allerdings können nur zahlende Mitglieder Kommentare hinterlassen und lesen. Das erste Jahr ist durch 900 000 Euro, die die Journalisten in einer Crowdfunding-Kampagne eingesammelt hatten, gesichert.