Krimi-Autor Jussi Adler-Olsen ist abergläubisch

Der dänische Bestseller-Autor Jussi Adler-Olsen (64, «Erbarmen») ist abergläubisch.

Krimi-Autor Jussi Adler-Olsen ist abergläubisch
Uwe Zucchi Krimi-Autor Jussi Adler-Olsen ist abergläubisch

«Ich klopfe auf Holz, ich mag Freitag den 13. nicht und ich laufe nicht unter Leitern hindurch. Das ist natürlich blöd, aber ich mache das trotzdem», sagte er im Interview der Deutschen Presse-Agentur in der Münchner BMW-Welt, wo er sein neues Buch «Verheißung» vorstellte. Darin geht es um eine Sekte, die ihren Mitgliedern mit ominösen Heilsversprechen das Geld aus der Tasche zieht. Es ist der sechste Teil von Adler-Olsens berühmter Krimi-Reihe über Kommissar Carl Mørck und das Sonderdezernat Q.

Die Idee dazu habe er gehabt, als er in seiner zweiten Heimat Barcelona Live-Sendungen schaute, in denen Tarot-Karten gelegt wurden. Damit könne er nichts anfangen, sagte Adler-Olsen. Zwar hätten die Menschen vor allem heutzutage ein großes Bedürfnis nach Sicherheit, die werde es aber niemals geben. Alle Wissenschaft, die herausfinden will, wie das Weltall entstanden sei, ist seiner Ansicht nach sinnlos. «Das kostet Milliarden, die man lieber für den Frieden auf der Welt einsetzen sollte oder für die Heilung von Krankheiten», sagte Adler-Olsen.